Die Abkürzung steht für „Keyboard, Video, Mouse“. Es handelt sich demnach um einen Verteiler für angeschlossene Peripheriegeräte, also Tastatur, Maus und Monitor. Über einen Umschalter kann zwischen den angeschlossenen Systemen gewechselt werden. Teilweise können zusätzlich weitere Geräte, wie USB-Hubs oder Lautsprecher sowie Mikrofone, angeschlossen und entweder abwechselnd oder gleichzeitig genutzt werden.
Die verwendeten Peripheriegeräte werden direkt an den KVM-Switch angeschlossen. Die zu bedienenden Rechner wurden ursprünglich hauptsächlich über VGA+2xPS/2-Anschlüsse verbunden. Mittlerweile funktioniert dies größtenteils mittels Kombinationen aus USB und DVI oder HDMI.
Teilweise werden proprietäre Kabel, wie DB25-Kabel, eingesetzt, da
hierüber eine schnellere und mechanisch stabilere Verbindung geschaffen
werden kann.
Zur Umschaltung zwischen den Systemen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Viele KVM-Switches haben beispielsweise eine integrierte Schaltung mittels physischer Taste oder Touch-Bedienfeld. Per Tastendruck wechseln Sie hierüber von einem Rechner zum anderen. Eine weitere Variante sind Hotkeys, die über die angeschlossene Tastatur eingegeben werden.
Der Befehl zum Umschalten wird etwa über zweimaliges Drücken der
Rollen-Taste und einer weiteren, die für den entsprechenden Rechner
belegt ist, durchgeführt.