listing intos-test2 listing intos-test4 LWL Kabel: Der neue OM5-Standard für Lichtwellenleiterverkabelung
 
 
 

Was bedeutet OM5?

OM5 beschreibt die aufkommende technische Klassifizierung bei der Lichtwellenleiterverkabelung ähnlich wie die Katgeorien Cat. 5, 6, 7 bei Twisted Pair Kupferkabeln. Die Abkürzung steht für „optical fibre multimode“, zu Deutsch „Multimode-Glasfaser“. Gemeint ist hiermit der Standard von Multimodefasern. Diese kommen bei der Verkabelung von Gigabit-Ethernet zum Einsatz. Moderne Rechenzentren haben einen immer größer werdenden Bandbreitenbedarf. Dementsprechend werden fortlaufend neue Techniken benötigt, um der Verarbeitung großer Datenmengen gerecht zu werden. Hier kommen LWL-Kabel zum Einsatz.

Die Glasfasertechnik löst zunehmend das alte Kupferkabel ab. Letzteres wird den hohen Anforderungen nicht mehr gerecht beziehungsweise benötigt bei größeren Datenmengen zu viel Material, um dieselbe Leistung zu erbringen. Die Norm für OM5-Fasern ist bislang nicht festgelegt. Jedoch wird sie in der nächsten internationalen ISO/IEC 11081 Edition 3 sowie der DIN EN 50173 für die Verkabelung von Gebäuden mit aufgeführt werden. Momentan ist der technische Stand noch nicht so weit fortgeschritten, um den neuen Fasertyp effizient nutzen zu können. Deshalb wird es noch eine Zeit lang dauern, bis sich OM5 als Standard etabliert hat. Bis dahin sind LWL-Kabel mit dieser Technologie zu den alten Standards OM1 bis OM4 abwärts kompatibel.

Was leisten die bisherigen Standards?

Multimodefasern sind LWL-Kabel mit einer mechanischen Verstärkung. Die Verbindung mehrerer einzelner dieser Leiter ist besser bekannt als Glasfaserkabel. Dabei handelt es sich um einen dielektrischen Wellenleiter. Damit kann Licht mit Wellenlängen von 850 oder 1.300 Nanometern übertragen werden. Während sichtbares Licht lediglich in einem Spektrum zwischen 420 und 750 Nanometern liegt, können Lichtwellenleiter auch ultraviolette und infrarote Strahlung transportieren, die außerhalb dieses Bereichs liegt.

LWL-Kabel mit dem Standard OM1 bis OM4 können nur Wellenlängen von 850 Nanometern versenden. Das hat zur Folge, dass die Daten nur in eine Richtung fließen können. Somit werden immer mindestens zwei Fasern benötigt, eine zum Senden sowie eine zum Empfangen. Das trifft zumindest bei Datenraten bis zehn Gigabit pro Sekunde zu. Bei höheren Raten, zum Beispiel 40 bis 100 Gigabit, werden die Datenströme bei der Übertragung sozusagen in Zehnerpakete aufgeteilt und beim Empfänger wieder zusammengeführt. Der Fachausdruck dafür lautet „parallel-optische Übertragung“. Daher werden für die Übertragung von 40 Gigabit vier Fasern für den Versand und genauso viele für den Empfang benötigt, also insgesamt acht. Bei 100 Gigabit kommen entsprechend 20 Fasern zum Einsatz.

Was ändert sich mit OM5?

Ein OM5-Kabel kombiniert die Techniken Short Wave Division Multiplexing (SWDM) und Wideband Multimode Fibre (WBMMF). Ältere Multimodefasern sind für den Wellenlängenbereich von 850 Nanometern optimiert. Mittels SWDM können Wellenlängen zwischen 850 und 950 Nanometern für eine Übertragung verwendet werden. Fasern der Standards OM1 bis OM4 können lediglich mit einem Wellenlängenbereich arbeiten. Deshalb wird für OM5 zusätzlich WBMMF gebraucht, da hiermit mehrere Wellenlängen übertragen werden können. Das ermöglicht Übertragungsraten von bis zu 400 Gigabit pro Sekunde. Dadurch ergibt sich für OM5 ein besseres Bandbreitenlängenprodukt. Dieses beschreibt, wie viele Schwingungen über eine bestimmte Distanz mit einem LWL-Kabel verlustfrei verschickt werden können, bis das Signal erneuert werden muss. Zwar werden bei OM5 immer noch mindestens zwei Kabel für Empfang und Senden benötigt. Diese können dafür wesentlich effizienter genutzt werden.

Mithilfe der SWDM-Technik können pro OM5-Faser 25 Gigabit übertragen werden. Dementsprechend sind bei den eben erwähnten acht Fasern anstatt 100 nun 400 Gigabit möglich. Demzufolge werden bei gleicher Fasermenge deutlich größere Datenströme ermöglicht. Die OM5-Technik ist, wie die bisherigen Standards auch, für Leitungen bis 150 Metern Länge geeignet. Derartige Kabel würden also beispielsweise in Hochleistungsservern, Rechenzentren oder bei der stockwerkübergreifenden Gebäudeverkabelung eingesetzt werden. Im Sortiment von InLine finden Sie zahlreiches Zubehör für die Bereitstellung von Netzwerken, unter anderem hochwertige LWL-Kabel, die den aktuell gültigen Standards entsprechen.

Was bedeutet OM5?

OM5 beschreibt die aufkommende technische Klassifizierung bei der Lichtwellenleiterverkabelung ähnlich wie die Katgeorien Cat. 5, 6, 7 bei Twisted Pair Kupferkabeln. Die Abkürzung steht für „optical fibre multimode“, zu Deutsch „Multimode-Glasfaser“. Gemeint ist hiermit der Standard von Multimodefasern. Diese kommen bei der Verkabelung von Gigabit-Ethernet zum Einsatz. Moderne Rechenzentren haben einen immer größer werdenden Bandbreitenbedarf. Dementsprechend werden fortlaufend neue Techniken benötigt, um der Verarbeitung großer Datenmengen gerecht zu werden. Hier kommen LWL-Kabel zum Einsatz.

Die Glasfasertechnik löst zunehmend das alte Kupferkabel ab. Letzteres wird den hohen Anforderungen nicht mehr gerecht beziehungsweise benötigt bei größeren Datenmengen zu viel Material, um dieselbe Leistung zu erbringen. Die Norm für OM5-Fasern ist bislang nicht festgelegt. Jedoch wird sie in der nächsten internationalen ISO/IEC 11081 Edition 3 sowie der DIN EN 50173 für die Verkabelung von Gebäuden mit aufgeführt werden. Momentan ist der technische Stand noch nicht so weit fortgeschritten, um den neuen Fasertyp effizient nutzen zu können. Deshalb wird es noch eine Zeit lang dauern, bis sich OM5 als Standard etabliert hat. Bis dahin sind LWL-Kabel mit dieser Technologie zu den alten Standards OM1 bis OM4 abwärts kompatibel.

Was leisten die bisherigen Standards?

Multimodefasern sind LWL-Kabel mit einer mechanischen Verstärkung. Die Verbindung mehrerer einzelner dieser Leiter ist besser bekannt als Glasfaserkabel. Dabei handelt es sich um einen dielektrischen Wellenleiter. Damit kann Licht mit Wellenlängen von 850 oder 1.300 Nanometern übertragen werden. Während sichtbares Licht lediglich in einem Spektrum zwischen 420 und 750 Nanometern liegt, können Lichtwellenleiter auch ultraviolette und infrarote Strahlung transportieren, die außerhalb dieses Bereichs liegt.

LWL-Kabel mit dem Standard OM1 bis OM4 können nur Wellenlängen von 850 Nanometern versenden. Das hat zur Folge, dass die Daten nur in eine Richtung fließen können. Somit werden immer mindestens zwei Fasern benötigt, eine zum Senden sowie eine zum Empfangen. Das trifft zumindest bei Datenraten bis zehn Gigabit pro Sekunde zu. Bei höheren Raten, zum Beispiel 40 bis 100 Gigabit, werden die Datenströme bei der Übertragung sozusagen in Zehnerpakete aufgeteilt und beim Empfänger wieder zusammengeführt. Der Fachausdruck dafür lautet „parallel-optische Übertragung“. Daher werden für die Übertragung von 40 Gigabit vier Fasern für den Versand und genauso viele für den Empfang benötigt, also insgesamt acht. Bei 100 Gigabit kommen entsprechend 20 Fasern zum Einsatz.

Was ändert sich mit OM5?

Ein OM5-Kabel kombiniert die Techniken Short Wave Division Multiplexing (SWDM) und Wideband Multimode Fibre (WBMMF). Ältere Multimodefasern sind für den Wellenlängenbereich von 850 Nanometern optimiert. Mittels SWDM können Wellenlängen zwischen 850 und 950 Nanometern für eine Übertragung verwendet werden. Fasern der Standards OM1 bis OM4 können lediglich mit einem Wellenlängenbereich arbeiten. Deshalb wird für OM5 zusätzlich WBMMF gebraucht, da hiermit mehrere Wellenlängen übertragen werden können. Das ermöglicht Übertragungsraten von bis zu 400 Gigabit pro Sekunde. Dadurch ergibt sich für OM5 ein besseres Bandbreitenlängenprodukt. Dieses beschreibt, wie viele Schwingungen über eine bestimmte Distanz mit einem LWL-Kabel verlustfrei verschickt werden können, bis das Signal erneuert werden muss. Zwar werden bei OM5 immer noch mindestens zwei Kabel für Empfang und Senden benötigt. Diese können dafür wesentlich effizienter genutzt werden.

Mithilfe der SWDM-Technik können pro OM5-Faser 25 Gigabit übertragen werden. Dementsprechend sind bei den eben erwähnten acht Fasern anstatt 100 nun 400 Gigabit möglich. Demzufolge werden bei gleicher Fasermenge deutlich größere Datenströme ermöglicht. Die OM5-Technik ist, wie die bisherigen Standards auch, für Leitungen bis 150 Metern Länge geeignet. Derartige Kabel würden also beispielsweise in Hochleistungsservern, Rechenzentren oder bei der stockwerkübergreifenden Gebäudeverkabelung eingesetzt werden. Im Sortiment von InLine finden Sie zahlreiches Zubehör für die Bereitstellung von Netzwerken, unter anderem hochwertige LWL-Kabel, die den aktuell gültigen Standards entsprechen.

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