listing intos-test2 listing intos-test4 USB-Kabel mit Power Delivery für höhere Stromversorgung
 
 
 

USB-Kabel Power Delivery

USB Power Delivery (PD) ist eine Spezifikation zur Stromübertragung über die USB-Schnittstelle, die Leistungen von bis zu 100 Watt ermöglicht. Sie ist von dem eigentlichen Standard unabhängig oder baut vielmehr auf diesem auf und wird ab USB 2.0 beispielsweise von den Steckern der Typen A und B unterstützt.

USB-Ports sind weitverbreitet, zum Beispiel in Laptops, Autos, Flugzeugen oder an zahlreichen Orten als Wanddosen. Gleichzeitig benötigen elektronische Geräte für den Betrieb oder zum Laden immer mehr Energie und greifen dabei zur Übertragung häufig auf den USB-Standard zurück. USB Power Delivery verbessert die Funktionalität von der herkömmlichen Technologie, indem mehr Flexibilität bei der Stromversorgung bei zeitgleicher Datenübertragung mit nur einem Kabel geboten wird. Dadurch können Sie Geräte mit höherem Strombedarf wie USB-Grafikkarten oder Laptops mittels dieser Technologie zuverlässig mit Strom versorgen.

Wie funktioniert USB Power Delivery

Standardmäßig liefern USB-Kabel, je nach Spezifikation, Leistungen von 500 mW bis maximal 7,5 Watt. Die Stromflussrichtung ist dabei festgelegt und für die Versorgung von größeren Geräten, wie Laptops, reichen derartige Quellen nicht aus.

Bei Power Delivery verständigen sich Quelle, Empfänger und Kabel untereinander, um die maximale elektrische Leistung zu ermitteln. Dadurch werden mehr Protokolle mit unterschiedlichen Stromstärken und zusätzlichen Spannungen (zum Beispiel 12 und 20 Volt) zur Verfügung gestellt, die durch die Interaktion zwischen diesen aktiviert werden können. So können über einen USB Typ-C Stecker und USB 3.1 Gen2 bei einer Spannung von 20 Volt maximale Leistungen von 100 Watt erzielt werden. Bei den älteren Standards werden durch USB Power Delivery ebenfalls höhere Leistungen möglich. Hierbei ist nun die Richtung des Stromflusses nicht mehr festgelegt. So kann ein Gerät mit Energiequelle den Strom zur Verfügung stellen, unabhängig davon, ob es Host oder Peripheriegerät ist. Dadurch können Sie beispielsweise über einen Bildschirm mit externer Stromversorgung ein per USB-Kabel angeschlossenes Tablet laden.

Um das Aufladen von ausgeschalteten Geräten zu ermöglichen, gibt es bei USB Power Delivery zunächst eine definierte Flussrichtung. Diese funktioniert unabhängig vom Betriebssystem und dem Betriebszustand. Dadurch wird gewährleistet, dass sich zum Beispiel Ihr Smartphone an Ihrem Laptop auflädt und dieser nicht umgekehrt das Gerät entlädt. Hierfür definiert USB Power Delivery Stromkonsumenten, Lieferanten (Provider) und Kombigeräte. Die Interaktionen zwischen diesen Komponenten werden in verschiedenen Profilen definiert. Je nach benötigter Spannung wird die entsprechende Leistungsstufe ausgewählt.

Hohe Ansprüche an die USB-Kabel-Technik

USB Power Delivery stellt besondere Ansprüche an die verwendeten Kabel. Verwendet werden aktive USB-Kabel mit integriertem Chipsatz. Dieser handelt zwischen den verbundenen Geräten aus, wie viel Strom zur Verfügung gestellt wird. Die Stromquelle nennt mögliche Spannungswerte und der Empfänger, sucht sich davon eine passende Kombination aus, und fordert diese an. Das Kabel wird so zur zentralen Kommunikationsstelle. Wird hierüber zu viel Strom zur Verfügung gestellt, weil zum Beispiel noch das vorherige Protokoll aktiviert ist, kann dies den Defekt des Geräts bedeuten.

Speziell bei USB-Kabeln mit Power Delivery sollten Sie nichts riskieren und auf die bewährte InLine-Qualität setzen. Damit das Gebilde auch mit älteren Geräten funktioniert, sind USB-A-Buchsen zuerst Provider und USB-B-Buchsen Consumer. Sofern es damit keine Probleme gibt, stellt sich die Ladeflussrichtung automatisch um.

Das optimierte Energiemanagement bei USB Power Delivery erlaubt es, über mehrere Peripheriegeräte hinweg, jedem Gerät nur die Energie zu liefern, die es in dem Moment benötigt. Je nach Anwendung wird mehr oder weniger Energie bereitgestellt. Das betrifft auch die Kommunikation zwischen einem PC und einem Hub oder Geräten mit einem sehr geringen Strombedarf, wie zum Beispiel Headsets.

Was bedeutet das in der Praxis?

Konkret bedeutet dies unter anderem, dass ein Bildschirm mit einem externen Stromanschluss, wie einem Netzteil, die Stromversorgung eines Laptops über eine USB-Verbindung übernehmen kann oder dass Drucker und Laufwerke keine zusätzliche Stromversorgung mehr benötigen. Ebenso können USB-Powerbanks oder -Netzteile die Stromversorgung von elektronischen Geräten wie Laptops über einen USB-Port übernehmen. Umgekehrt können USB-Ladegeräte oder Laptops höhere Energie beim Laden von Akkus (etwa bei Ihrem Smartphone) zur Verfügung stellen und das Gerät somit schneller aufladen. Aktuell gibt es nur wenige Geräte und Zubehör mit USB Power Delivery auf dem Markt. Erste Smartphones, Tablets und Notebooks mit einem Typ-C Anschluss, wie das One Plus 2, Microsoft Lumia 950 und 950 XL, das Google Nexus 5x und 6P oder das neue MacBook von Apple sowie einige Ladegeräte und Powerbanks, unterstützen die Technologie.

Inzwischen wurde die USB Power Delivery Spezifikation mehrmals überarbeitet (Revisionen 3.0, 2.0, 1.3). Bitte beachten Sie, dass diese Überarbeitungen nichts mit den USB Standards 2.0 und 3.0 zu tun haben. Die grundsätzlichen Funktionen von USB Power Delivery sind unabhängig von diesen Veränderungen. Die neueste Revision 3.0 ergänzt die Spezifikation nur um zusätzliche Eigenschaften, die beispielsweise die Authentifizierung betreffen. InLine-USB-Kabel mit der Bezeichnung USB 3.1 PD 2.0 bedienen entsprechend den Power Delivery Revisionsstandard 2.0, erfüllen aber den allgemeinen USB 3.1 Standard mit einer Datenübertragung von SuperSpeed+.

USB Power Delivery 3.0 ist abwärts kompatibel zur vorherigen Revision. Dadurch sind Hosts, Peripheriegeräte und Kabel der Spezifikation 3.0 auch mit den jeweiligen Geräten und Kabeln der Spezifikation 2.0 verträglich.

USB_Symbole

 

 

USB-Kabel Power Delivery

USB Power Delivery (PD) ist eine Spezifikation zur Stromübertragung über die USB-Schnittstelle, die Leistungen von bis zu 100 Watt ermöglicht. Sie ist von dem eigentlichen Standard unabhängig oder baut vielmehr auf diesem auf und wird ab USB 2.0 beispielsweise von den Steckern der Typen A und B unterstützt.

USB-Ports sind weitverbreitet, zum Beispiel in Laptops, Autos, Flugzeugen oder an zahlreichen Orten als Wanddosen. Gleichzeitig benötigen elektronische Geräte für den Betrieb oder zum Laden immer mehr Energie und greifen dabei zur Übertragung häufig auf den USB-Standard zurück. USB Power Delivery verbessert die Funktionalität von der herkömmlichen Technologie, indem mehr Flexibilität bei der Stromversorgung bei zeitgleicher Datenübertragung mit nur einem Kabel geboten wird. Dadurch können Sie Geräte mit höherem Strombedarf wie USB-Grafikkarten oder Laptops mittels dieser Technologie zuverlässig mit Strom versorgen.

Wie funktioniert USB Power Delivery

Standardmäßig liefern USB-Kabel, je nach Spezifikation, Leistungen von 500 mW bis maximal 7,5 Watt. Die Stromflussrichtung ist dabei festgelegt und für die Versorgung von größeren Geräten, wie Laptops, reichen derartige Quellen nicht aus.

Bei Power Delivery verständigen sich Quelle, Empfänger und Kabel untereinander, um die maximale elektrische Leistung zu ermitteln. Dadurch werden mehr Protokolle mit unterschiedlichen Stromstärken und zusätzlichen Spannungen (zum Beispiel 12 und 20 Volt) zur Verfügung gestellt, die durch die Interaktion zwischen diesen aktiviert werden können. So können über einen USB Typ-C Stecker und USB 3.1 Gen2 bei einer Spannung von 20 Volt maximale Leistungen von 100 Watt erzielt werden. Bei den älteren Standards werden durch USB Power Delivery ebenfalls höhere Leistungen möglich. Hierbei ist nun die Richtung des Stromflusses nicht mehr festgelegt. So kann ein Gerät mit Energiequelle den Strom zur Verfügung stellen, unabhängig davon, ob es Host oder Peripheriegerät ist. Dadurch können Sie beispielsweise über einen Bildschirm mit externer Stromversorgung ein per USB-Kabel angeschlossenes Tablet laden.

Um das Aufladen von ausgeschalteten Geräten zu ermöglichen, gibt es bei USB Power Delivery zunächst eine definierte Flussrichtung. Diese funktioniert unabhängig vom Betriebssystem und dem Betriebszustand. Dadurch wird gewährleistet, dass sich zum Beispiel Ihr Smartphone an Ihrem Laptop auflädt und dieser nicht umgekehrt das Gerät entlädt. Hierfür definiert USB Power Delivery Stromkonsumenten, Lieferanten (Provider) und Kombigeräte. Die Interaktionen zwischen diesen Komponenten werden in verschiedenen Profilen definiert. Je nach benötigter Spannung wird die entsprechende Leistungsstufe ausgewählt.

Hohe Ansprüche an die USB-Kabel-Technik

USB Power Delivery stellt besondere Ansprüche an die verwendeten Kabel. Verwendet werden aktive USB-Kabel mit integriertem Chipsatz. Dieser handelt zwischen den verbundenen Geräten aus, wie viel Strom zur Verfügung gestellt wird. Die Stromquelle nennt mögliche Spannungswerte und der Empfänger, sucht sich davon eine passende Kombination aus, und fordert diese an. Das Kabel wird so zur zentralen Kommunikationsstelle. Wird hierüber zu viel Strom zur Verfügung gestellt, weil zum Beispiel noch das vorherige Protokoll aktiviert ist, kann dies den Defekt des Geräts bedeuten.

Speziell bei USB-Kabeln mit Power Delivery sollten Sie nichts riskieren und auf die bewährte InLine-Qualität setzen. Damit das Gebilde auch mit älteren Geräten funktioniert, sind USB-A-Buchsen zuerst Provider und USB-B-Buchsen Consumer. Sofern es damit keine Probleme gibt, stellt sich die Ladeflussrichtung automatisch um.

Das optimierte Energiemanagement bei USB Power Delivery erlaubt es, über mehrere Peripheriegeräte hinweg, jedem Gerät nur die Energie zu liefern, die es in dem Moment benötigt. Je nach Anwendung wird mehr oder weniger Energie bereitgestellt. Das betrifft auch die Kommunikation zwischen einem PC und einem Hub oder Geräten mit einem sehr geringen Strombedarf, wie zum Beispiel Headsets.

Was bedeutet das in der Praxis?

Konkret bedeutet dies unter anderem, dass ein Bildschirm mit einem externen Stromanschluss, wie einem Netzteil, die Stromversorgung eines Laptops über eine USB-Verbindung übernehmen kann oder dass Drucker und Laufwerke keine zusätzliche Stromversorgung mehr benötigen. Ebenso können USB-Powerbanks oder -Netzteile die Stromversorgung von elektronischen Geräten wie Laptops über einen USB-Port übernehmen. Umgekehrt können USB-Ladegeräte oder Laptops höhere Energie beim Laden von Akkus (etwa bei Ihrem Smartphone) zur Verfügung stellen und das Gerät somit schneller aufladen. Aktuell gibt es nur wenige Geräte und Zubehör mit USB Power Delivery auf dem Markt. Erste Smartphones, Tablets und Notebooks mit einem Typ-C Anschluss, wie das One Plus 2, Microsoft Lumia 950 und 950 XL, das Google Nexus 5x und 6P oder das neue MacBook von Apple sowie einige Ladegeräte und Powerbanks, unterstützen die Technologie.

Inzwischen wurde die USB Power Delivery Spezifikation mehrmals überarbeitet (Revisionen 3.0, 2.0, 1.3). Bitte beachten Sie, dass diese Überarbeitungen nichts mit den USB Standards 2.0 und 3.0 zu tun haben. Die grundsätzlichen Funktionen von USB Power Delivery sind unabhängig von diesen Veränderungen. Die neueste Revision 3.0 ergänzt die Spezifikation nur um zusätzliche Eigenschaften, die beispielsweise die Authentifizierung betreffen. InLine-USB-Kabel mit der Bezeichnung USB 3.1 PD 2.0 bedienen entsprechend den Power Delivery Revisionsstandard 2.0, erfüllen aber den allgemeinen USB 3.1 Standard mit einer Datenübertragung von SuperSpeed+.

USB Power Delivery 3.0 ist abwärts kompatibel zur vorherigen Revision. Dadurch sind Hosts, Peripheriegeräte und Kabel der Spezifikation 3.0 auch mit den jeweiligen Geräten und Kabeln der Spezifikation 2.0 verträglich.

USB_Symbole

 

 

Zuletzt angesehen